6 Es gibt die IHK, es gibt den Arbeitgeberverband, es gibt die City-Gemeinschaft und örtliche Gewerbevereine im Landkreis: Warum sollte ein Unternehmer sich trotzdem der WVGF anschließen? Zunächst einmal arbeiten wir mit allen Institutionen harmonisch zusammen und ergänzen uns. Es gibt kein Konkurrenzdenken, sondern ein Miteinander. Wir bekommen immer wieder gespiegelt, dass es einfach Spaß macht, Mitglied der WVGF zu sein. Wir leben seit vielen Jahren die Nähe mit und zu den Unternehmern und Unternehmerinnen. Das kommt wohl ganz gut an. Die WVGF besticht durch die Vielfalt der Unternehmen, die schon Mitglied sind. Gibt es eine Branche, aus der Sie noch Mitstreiter vermissen? Ich denke, dass es im Bereich des Automobilbaus und der Zulieferindustrie noch Luft nach oben gibt. Automobilbau und Zulieferer, Energiewirtschaft, Tourismus – die Region hat viele Kernkompetenzen. Gibt es Gebiete, auf denen die Wirtschaft im Landkreis Gifhorn sich noch besser verkaufen könnte? Ja. Wir sollten den automotiven Entwicklungsbereich „alternative Antriebsstränge“ im Nordbereich ausbauen und Akzente setzen. Es ist keinesfalls so, dass wir auch nach 2035 ohne Verbrenner weltweit auskommen. Hier muss weiter geforscht und entwickelt werden. Ansonsten wird zum BeiVorstand und Geschäftsführung der WVGF (v.l.n.r.): Regina Meyer, Thomas Meister, Lutz Kadereit, Thomas Fast, Udo von Ey, Maike Schmidt, Hans-Jürgen Dölves. Foto: Mandy Köppen, Foto-Calberlah „Der Kontakt zu Politik und Verwaltung ist perfekt.“
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