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Menschen in Arbeit bringen:

 

So gelingt die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt unserer Region

 



Der Spracherwerb ist für eine gelingende Integration von Zuwanderern genauso wichtig wie die Einbindung ins Arbeitsleben – und beide Bausteine können mit ein bisschen Anstrengung auch Hand in Hand einhergehen. Das verdeutlichte Gerald Witt, Leiter der Agentur für Arbeit Helmstedt. Rund 30 Gäste verfolgten seinen Vortrag zum Thema „Arbeitsmarktzugang für Flüchtlinge und Asylbewerber“, zu dem die Wirtschaftsvereinigung Gifhorn ins Veranstaltungszentrum der Volksbank eingeladen hatte.

 

Allein im Landkreis Gifhorn zählt die Arbeitsagentur nach eigenen Aufzeichnungen derzeit 329 Menschen, deren Asylanträge abgelehnt oder noch nicht bearbeitet wurden, die sich aber schon freiwillig für den deutschen Arbeitsmarkt gemeldet haben. Hinzu kommen weitere 303 Menschen, deren Asylantrag bereits bewilligt wurde und die nun genauso wie Empfänger von Arbeitslosengeld II in Arbeit vermittelt werden sollen.

 

„Die Bereitschaft der Betriebe zur Eingliederung von Einwanderern ist zwar groß – aber fast immer mit dem Hinweis 'Deutsch müssen sie schon können' verbunden“, wies Gerald Witt auf ein grundsätzliches Problem hin: „Viele haben eben noch keine Integrations- und Sprachkurse absolviert. Deshalb sollte auch die Zeit in den Betrieben genutzt werden, um Sprachkenntnisse zu vermitteln.“

 

In der Praxis könne das dann so aussehen: Tagsüber gehen Flüchtlinge und Asylbewerber einer einfachen Helfertätigkeit im Baugewerbe nach, nach Feierabend besuchen sie die Sprachkurse der Volkshochschule und in der Mittagspause unterhalten sie sich mit dem Meister über tagesaktuelle Themen, über die in einfachsten Worten in der „Bild“-Zeitung berichtet wird. „Natürlich ist das auch anstrengend für die Menschen und schwierig für die Betriebe – keine Frage“, so Witt. „Aber es ist die beste Möglichkeit, um diese Menschen bei uns zu integrieren und langfristig bringt es auch den Betrieben den größten Nutzen.“

 

Die Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – „und deshalb sind wir auch auf die Unterstützung der Wirtschaft angewiesen“, versuchte Witt die Unternehmer im Publikum mit einer Reihe von Positivbeispielen zu ermuntern. Als Vorbild nannte er etwa ein Bauunternehmen aus Helmstedt, in dem Asylbewerber und Flüchtlinge zunächst 14 Tage hospitieren können, um im Anschluss ein dreimonatiges Praktikum zu absolvieren. „An dessen Ende steht dann fest, ob diese Menschen für eine Tätigkeit in dem Betrieb in Frage kommen“, so Witt. Falls ja, folgt eine einjährige Einstiegsqualifizierung, während der auch der Erwerb der deutschen Sprache vom Betrieb unterstützt wird, denn spätestens in der ausbildungsbegleitenden Berufsschule ist ein gewisses Sprachniveau feste Voraussetzung – dafür übernimmt die Agentur für Arbeit in dieser Zeit die Lohnkosten. „Und wer sich in der Einstiegsqualifizierung bewährt, bekommt im Anschluss einen Ausbildungsvertrag“, erläutert Witt. „Allein das eine Unternehmen im Helmstedt hat auf diesem Weg schon acht Leute eingestellt.“

 

Neben der Vergütung während der Einstiegsqualifizierung gibt es weitere Fördermöglichkeiten – sowohl für die Menschen, die in Arbeit kommen wollen, als auch für die Betriebe: Möglich ist etwa ein Eingliederungszuschuss, der während einer nötigen Einarbeitungszeit einen Teil der Betriebskosten decken soll. Und auch individuelle Lösungen angefangen bei der Mathe-Nachhilfe bis hin zu sozialpädagogischer Betreuung seien möglich, erklärte Witt. Denn für geflüchtete Menschen gilt schließlich dasselbe Ziel wie auch für alle Einheimischen: Menschen in Arbeit bringen.

 

 

  

 

Text: Bastian Till Nowak (BT Media)

Fotos: Lea Rebuschat

 

 

 

 

 

 

 

Wie geht's weiter mit der regionalen Infrastruktur?

 

Detlef Tanke referiert vor gut 50 Gästen der Wirtschaftsvereinigung Gifhorn

 



Wo wird wann welcher Bahnhof ausgebaut? Welche Buslinien bekommen einen engeren Takt? Und wann geht es endlich mit dem vierspurigen Ausbau der B 4 zwischen Gifhorn und Braunschweig los? Antworten auf diese Fragen bekamen gut 50 interessierte Gäste der Wirtschaftsvereinigung Gifhorn am Dienstagabend aus erster Hand: Referent Detlef Tanke ist nämlich nicht bloß Landtagsabgeordneter und SPD-Landesgeneralsekretär, sondern auch Vorsitzender der Verbandsversammlung im Zweckverband Großraum Braunschweig – und damit an der politischen Stellschraube für die Verkehrsplanung in unserer Region.

 

Die Rahmenbedingungen seien dabei lange Zeit alles andere als rosig gewesen, so Tanke: „In den vergangenen 20 bis 25 Jahren hatten wir eher das Problem, dass wir das, was wir gerne machen wollten, nicht machen konnten.“ Die Region Braunschweig sei extrem unterfinanziert gewesen. Erst mit der Verteilung weiterer Regionalisierungsmittel sei dies nun anders: „Von unserem jetzigen Jahresetat von 64,5 Millionen werden wir bis zum Jahr 2020 schrittweise auf rund 97,3 Millionen Euro kommen“, so Tanke. „Und das völlig zurecht, denn mit 1,13 Millionen Einwohnern sind wir genauso groß wie die Region Hannover.“

 

Mit dem Plus an finanzieller Ausstattung sei dann auch ein Plus an Dienstleistungen im öffentlichen Nahverkehr sowie dem Ausbau von Straßen und anderen Verkehrswegen möglich. Schon jetzt gibt es allein im Landkreis Gifhorn 78 Buslinien, sieben Regio-Bus-Linien und zwei Schienenverbindungen. An diesem Netz werde sich zwar vorerst nichts ändern, wohl aber an den Verbindungen innerhalb dieses Netzes.

 

Ein 30-Minuten-Takt bei den Buslinien 170 von Gifhorn über Weyhausen nach Wolfsburg sowie 180 von Gifhorn über Isenbüttel und Calberlah nach Wolfsburg sei dabei erst der Anfang, berichtete Tanke. „Selbstverständlich genießen diese stark frequentierten Pendler-Strecken erst mal Vorrang, zukünftig werden wir aber ein differenziertes Angebot mit verschiedenen Verkehrsmitteln aus einem Guss bekommen.“ Schließlich sei der tägliche Arbeitsweg nur ein Mobilitätsbedürfnis von vielen, das abgedeckt werden sollte. Auch private Besuche und Ausflüge, Fahrten zum Einkaufen, Freizeitaktivitäten und mehr müssten problemlos mit Bus und Bahn möglich sein.

 

Fahrplanauskünfte über digitale Anzeigetafeln in Echtzeit an wichtigen Haltestellen, Infos zur Anschluss-Sicherung oder alternativem Taxi-Ruf via Smartphone-App, mindestens ein Stundentakt auch in den Abendstunden und am Wochenende und vieles mehr: Was in anderen Landstrichen der Republik längst Standard ist, klingt für unsere Region zwar noch nach Zukunftsmusik, soll nach Auskunft von Detlef Tanke aber schon bald Wirklichkeit werden. „Stück für Stück möchten wir diese Vorhaben umsetzen – und das nicht nur in den Großstädten Braunschweig, Wolfsburg und Salzgitter, sondern auch in den ländlichen Regionen“, versicherte er den Zuhörern. Denn eines sei klar: „Dass bei uns der Zug zwischen Gifhorn und Braunschweig nur alle zwei Stunden fährt, ist absolut hinterwäldlerisch.“

 

Mit Fertigstellung des Bahnhofumbaus in Rötgesbüttel und dem damit verbundenen zweiten Gleis zum Begegnungsverkehr werde der Stundentakt auf dieser Strecke möglich gemacht. „Allein von der IAV würden sicher 500 bis 1000 Kollegen auf die Bahn umsteigen – wenn denn endlich auch mal ausreichend Züge fahren würden“, so Tanke. Entscheidendes Kriterium für den Verzicht aufs Auto sei neben Komfort, Zuverlässigkeit und Fahrpreisen eben vor allem die Reisezeit für den Weg von A nach B.

 

Ende 2017 oder spätestens Anfang 2018 solle dieser Stundentakt möglich sein, erklärte Tanke. Dann gibt’s nicht nur das Begegnungsgleis in Rötgesbüttel, sondern auch einen barrierefreien Haltepunkt mit angepassten Bahnsteigkanten, ein Leitsystem für blinde Menschen, die elektronische Fahrplanauskunft und mehr. Bereits 2017 soll dies an den Bahnhöfen Gifhorn-Stadt und Wittingen umgesetzt werden, 2018 dann an den Haltepunkten Meine, Knesebeck und Wahrenholz. Ebenfalls spätestens 2018 soll auch der Bahnhof Triangel an einen neuen Standort auf Höhe des Versorgungszentrums verlegt und dort nach neuesten Standards ausgebaut werden. Ein neuer Bahnhof in Isenbüttel komme ebenfalls hinzu, versprach Tanke. „Und der Bahnhof Neudorf-Platendorf wird entgegen ursprünglicher Planungen vorerst nicht geschlossen.“

 

Der Ausbau von Bus- und Bahnverbindungen stehe übrigens keineswegs im Gegensatz zu einem Ausbau des Straßennetzes. „Wenn wir den totalen Verkehrskollaps vermeiden möchten, ist beides wichtig“, erklärte der Referent. So sei die Finanzierung des Baus der A 39 zwischen Wolfsburg und Lüneburg bereits durch den Bund gesichert und werde bald mit den ersten beiden Bauabschnitten beginnen. „Und auch mit dem vierspurigen Ausbau der B 4 zwischen Gifhorn und Braunschweig soll es 2018 oder 2019 endlich losgehen.“

 

     

 

Text und Fotos: Bastian Till Nowak (BT Media)

 

 

 

 

 

 

 

Wie geht's weiter mit der regionalen Infrastruktur?

 

Was passiert in der regionalen Entwicklung im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)?

 

Wie steht es um den Regionsgedanken von Gifhorn im Zweckverband Großraum Braunschweig?

 

Welche bedeutsamen Infrastrukturprojekte gibt es im Landkreis Gifhorn?

 

Mit diesen und anderen Fragen möchten wir uns am Dienstag, 25. Oktober, beschäftigen - denn die Entwicklung der regionalen Infrastruktur und des öffentlichen Personennahverkehrs ist ein Wirtschaftsfaktor, der alle Unternehmen in der Region betrifft. Der Landtagsabgeordnete Detlef Tanke steht den Mitglieder der Wirtschaftsvereinigung Gifhorn und allen interessierten Gästen dazu Rede und Antwort. Los geht's um 18.30 Uhr im Veranstaltungszentrum der Volksbank, Steinweg 51, in Gifhorn. Anmeldungen bitte per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

 

Archivfoto: Nils Mahnke (BT Media)

 

 

 

 

 

 

 

 8. Gründungstag 2016 für die Region Gifhorn und Wolfsburg

 



Träumen Sie von der Selbständigkeit? Oder haben Sie Ihre Geschäftsidee bereits verwirklicht? Wünschen Sie sich Unterstützung und individuelle Antworten auf Ihre Fragen? Dann sind Sie beim Gründungstag in der Region Gifhorn und Wolfsburg genau richtig! Los geht es am Freitag, 11. November um 13.30 Uhr im Rittersaal des Gifhorner Schlosses. Einlass ist bereits ab 13 Uhr.

 

Unter dem Motto "ICH - MEINE IDEE - MEINE ZUKUNFT - MEIN GRÜNDUNGSTAG" werden Ihre Fragen in den Mittelpunkt gestellt. Die Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg als Veranstalter sowie regionale Netzwerkpartner - darunter unsere Wirtschaftsvereinigung - geben Antworten, die Ihnen in Ihrer Gründungs- und Startphase Orientierung und Sicherheit geben. Sie werden in lockerer Atmosphäre informiert - unter anderem über die soziale und sachliche Absicherung, Finanzierungsmodelle, Marketing und Vertrieb, Unternehmensnachfolge sowie über steuerliche und rechtliche Aspekte. Im Anschluss an kurze Impulsvorträge zu diesen und weiteren Themen haben Sie die Möglichkeit Ihre Fragen direkt mit Experten zu beantworten. Ein Workshop rundet die Veranstaltung ab: Gemeinsam mit Gleichgesinnten und den Veranstaltern können Sie die Themen des Businessplans erarbeiten.

 

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei. Anmeldungen sind unter www.ihk-lueneburg.de/gt2016 möglich. Dort finden Sie auch den detaillierten Programmablauf.

 

 

 

 

 

 

 

Erfolgreiche Kick-Off-Veranstaltung: Neues Azubi-Projekt für unsere Region

 



Wie können neue Auszubildende gewonnen werden? Und wie hält man sie auch nach der Ausbildung in seinem Unternehmen? Darüber zerbrechen sich nicht nur Handwerker den Kopf, sondern auch Unternehmen aus Handel, Gewerbe und Industrie - und auch die Gesundheits- und Pflegebranche. Kurzum: Weil es alle etwas angeht, widmet sich die Wirtschaftsvereinigung Gifhorn diesen Fragen nun mit einem neuen Projekt. Knapp 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zur Kick-Off-Veranstaltung für das neue Gifhorner Azubi-Projekt.

 

Ideengeberin Andrea Oldenburg-Zillig, Geschäftsführerin des Gifhorner Standortes des holzverarbeitenden Unternehmens Egger, erläuterte den Grundgedanken: "Auch uns fällt es immer schwerer neue Azubis für unser Unternehmen zu gewinnen - und manche der Ideen, die wir haben, ließen sich vielleicht im Verbund mit anderen Unternehmen besser umsetzen." Erste-Hilfe-Kurse, Fahrsicherheitstrainings oder Knigge-Kurse - alles attraktive Zusatzangebote für Auszubildende - gehörten zum Beispiel dazu. Denn eines sei klar: "Nur wenn wir uns auch interessant für potenzielle Bewerber machen, werden sie sich auch bei uns bewerben", gab Oldenburg-Zillig die Marschrichtung vor.

 

Katharina Barrenscheen sammelte die Ideen der Teilnehmehr - und knüpfte diese zielführend stets an eine Handvoll Fragen: "Welche Interessen kann ein Unternehmer nicht allein abdecken? Welches Know-how ist der einzelne bereit einzubringen? Und worin sehen sie den Mehrwert für sich selbst?"

 

Rosemarie Calberlah von Calberlah Heizungsbau wünscht sich etwa Unterstützung in der schulischen Begleitung von Azubis. Uwe Reuß vom Baugeschäft Ernst setzt auf gemeinsame Präsentationen der in unserer Region möglichen Ausbildungsgänge an den Schulen. Und Sergej Eisner von Eisen-Kutzner hofft auf Kooperationen über die Betriebsgrenzen hinweg, um die eigenen Azubis in betriebsfremden Praktika fortbilden zu können: "Von unseren Mitarbeitern wird nämlich immer ein hohes fachliches Niveau erwartet, obwohl wir ihnen selbst vieles nur in der Theorie beibringen können - deshalb wäre es doch besser, wenn unsere Azubis auch mal im Sanitärbereich, im Landschaftsbau oder im Baugewerbe ein paar praktische Einblicke sammeln könnten."

 

DRK-Kreisverbandsvorstand Sandro Pietrantoni benannte schließlich die drei wichtigen Themenfelder, mit denen sich das Azubi-Projekt künftig befassen müsste: Recruiting (das Finden neuer Azubis), Retention (das Halten von Azubis) und letztlich auch die Vermittlung von Azubis, die in einem Betrieb vielleicht nicht mehr gehalten werden können, für andere Betriebe aber kostbar sein könnten.

 

Gemeinsam verständigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kick-Off-Veranstaltung schließlich darauf, die gemeinsamen Ideen bei einem weiteren Treffen zu vertiefen und daraus konkrete Arbeitsgruppen für die künftige Ausgestaltung des Azubi-Projektes zu entwickeln. Denn den Sinn und die Notwendigkeit eines solchen Projektes sahen schließlich alle.

 

  

 

Text und Fotos: Bastian Till Nowak (BT Media)

 

 

 

 

 

 

 

Unternehmen aus der Region fördert Doppelweltmeister im Rollstuhlfechten

 



Darauf können wir als Wirtschaftsvereinigung Gifhorn echt mal stolz sein: Unser Mitglied - die Firma SITZ! GmbH aus Isenbüttel - hat den amtierenden Doppelweltmeister im Rollstuhlfechten, Maurice Schmidt, mit einem neuen ultraleichten Rollstuhl ausgestattet. Kein Wunder, dass auch Thomas Fast, Vorstandssprecher unserer Wirtschaftsvereinigung, voll des Lobes ist: "Was Lutz Kadereit und sein Team da entwickelt haben, ist wirklich sensationell", sagte er zur Vorstellung in den Räumen der Gifhorner Volksbank.

 

Unter dem Markennamen „Sessio“ werden seit 2011 in Isenbüttel besonders leichte und einfach zu handhabende Aktivrollstühle hergestellt. Durch einen cleveren Mechanismus ist es damit den meisten Rollstuhlfahrern möglich, ihren Sessio alleine ins Auto ein- und auszuladen. "Bis zur Markteinführung unserer Entwicklung war das völlig unmöglich - es musste nämlich immer eine Begleitperson dabei sein, nur um den Rollstuhl zu verladen", erklärt SITZ!-Geschäftsführer Lutz Kadereit. "Mit dem Sessio können wir den Menschen nun ein gewaltiges Stück Selbständigkeit schenken."

 

Auch Flugreisen sind mit dem Sessio sehr viel komfortabler: Müssen klassische Rollstühle vor dem Boarding zum Verladen in den Frachtraum abgegeben werden, so kann der Rollstuhlfahrer seinen Sessio als Handgepäck mit in die Kabine nehmen. Lange Wartezeiten sowie das Risiko von Beschädigung und Verladung in das falsche Flugzeug entfallen damit komplett.

 

Hergestellt und vertrieben wird der Sessio von der SITZ! GmbH, einer in Isenbüttel im Landkreis Gifhorn und in Wolfsburg ansässigen Ingenieurgesellschaft, deren ursprüngliches Kerngeschäft seit 1999 die Entwicklung von Automobilsitzen ist. Den beiden geschäftsführenden Gesellschaftern Dietmar Lenz und Lutz Kadereit ist der Sessio eine Herzensangelegenheit, entsprang die Idee zu diesem innovativen Produkt doch der Fragestellung, wie sie der Mutter von Dietmar Lenz als jahrzehntelanger Rollstuhlnutzerin zu einem eigenständigen und selbstbestimmten Alltag verhelfen können.

 

Und selbstverständlich möchten die Macher auch einen gesellschaftlichen Beitrag leisten: Über ihr Netzwerk lernten sie den 16-jährigen Maurice Schmidt aus Eidlingen kennen, einen jungen Mann, der trotz seiner Behinderung eine enorme Lebensfreude und Energie ausstrahlt und der als Rollstuhlfahrer neben seiner normalen Schulausbildung zu den Besten in seiner Sportart gehört: Er ist amtierender Doppelweltmeister im Rollstuhlfechten!

 

Dietmar Lenz und Lutz Kadereit waren sich sofort einig, dass sie dieses sympathische und besonders erfolgreiche Talent fördern wollen. Und wie könnten sie das leichter tun, als ihm den Alltag und die Reiseaktivitäten mit einem eigenen Sessio zu erleichtern. Maurice Schmidt hat den Sessio ausprobiert und war sofort total begeistert. „Das ist ein super Ding! Der bringt mich im Alltag so richtig nach vorn!“, freute sich der junge Sportler nach ersten Probefahrten.

 

Zusammen mit seinen Eltern Angelika und Uwe Schmidt kam der junge Sportler nun nach Gifhorn, um sich den auf seine Bedürfnisse maßgeschneiderten Sessio abzuholen. Ein großer Moment für Maurice Schmidt - genauso wie für die Macher des Sessio und für unsere gesamte Wirtschaftsvereinigung. "Wir hoffen, dass wir Maurice damit ein Stückchen weiter bringen konnten bei der Erfüllung eines Traums", so Lutz Kadereit. Der junge Sportler möchte nämlich an den Paralympischen Sommerspielen 2020 in Tokio teilnehmen.

 

Foto: Bastian Till Nowak (BT Media)

 

 

 

 

 

 

 

Im Spätherbst ist es so weit: 2. Charity-Ballnacht in Gifhorn

 



Nach dem riesigen Erfolg bei der Premiere vor zwei Jahren steigt mit dem „Ball der Wirtschaft“ im November zum zweiten Mal eine große und zugleich glanzvolle Charity-Ballnacht in Gifhorn – ausgerichtet von der Wirtschaftsvereinigung Gifhorn und der Kreishandwerkerschaft Region Braunschweig-Gifhorn. Nicht nur geladene Gäste sind gern gesehen, sondern alle Menschen aus Gifhorn und der gesamten Region, die einen angenehmen Abend in guter Gesellschaft bei Musik, Tanz und Tombola erleben möchten.

 

Die Gäste erwartet ein großartiger Abend mit kulinarischen Genüssen, packendem Rahmenprogramm, Tombola für einen guten Zweck und Live-Musik: Wirtschaftsvereinigungs-Mitglied Tell Roth und sein Catering-Team werden ein kalt-warmes Buffet zaubern. Zudem wird ein mitreißendes Tanzturnier um den Mühlenstadt-Pokal der besten norddeutschen Nachwuchstanzpaare in den lateinamerikanischen Tänzen geboten. Der Publikumstanz bei Live-Musik bis in den nächsten Tag hinein rundet die Charity-Ballnacht ab. Festliche Abendgarderobe ist ausdrücklich erwünscht!

 

Der Erlös der großen Tombola wird wieder einem sozialen Projekt in Gifhorn zu Gute kommen. Bei der Premiere vor zwei Jahren kamen so mehr als 10.000 Euro für „Life Concepts Kirchröder Turm“, der einstigen Kinderheimat, zusammen. Welchem karitativen Zweck der Erlös diesmal dient, erfahren die Gäste am Veranstaltungsabend.

 

Los geht der „Ball der Wirtschaft“ am Samstag, 5. November, um 18.30 Uhr in der Gifhorner Stadthalle. Einlass ist ab 18 Uhr. Eintrittskarten sind bereits ab Dienstag, 14. Juni, für 60 Euro bei der Konzertkasse der Aller-Zeitung, Steinweg 73, in Gifhorn erhältlich.

 

Text: Bastian Till Nowak (BT Media)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Noch aktiver und noch erfolgreicher dank neuer Leitsätze

 



Mit neuen Leitsätzen möche unsere Wirtschaftsvereinigung Gifhorn noch aktiver und noch erfolgreicher werden. Künftig sollen sämtliche Aktivitäten dem Profil entsprechen. Und so sieht es aus:

 

Profil der Wirtschaftsvereinigung Gifhorn
Unser Ziel und unsere Triebfeder -
Unternehmen in der Region zu stärken!

 

# Wir bündeln unsere Interessen für einen gemeinsamen Mehrwert.

 

# Wir agieren auf Augenhöhe und verfolgen gemeinsame Projektideen im Team.

 

# Wir sind ein kompetenter Ansprechpartner rund um das Wirtschaftsleben im Landkreis Gifhorn.

 

# Der branchenübergreifende Austausch bestimmt unsere Aktivitäten.

 

# Der Kern unseres unternehmerischen Handelns ist die Nutzung des Know-hows unserer Mitglieder.

 

# Das macht auch Mut, neue Wege zu gehen.

 

 

 

 

 

 

Taxi Hoffmann ist jetzt auch an Bord der Wirtschaftsvereinigung

 

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Die Wirtschaftsvereinigung Gifhorn begrüßt ihr zweites Neumitglied in diesem Jahr: Die Firma Taxi Hoffmann hat ihren Beitritt zu unserem breit aufgestellten Netzwerk erklärt. Herzlich Willkommen!

Firmenchef Fabian Hoffmann freut sich ebenfalls: "Wir möchten sehr gerne in der Wirtschaftsvereinigung mitarbeiten, damit wir Gifhorn alle zusammen noch besser ins Rollen bekommen."

Weitere Informationen zu Taxi Hoffmann gibt's unter www.taxi-hoffmann.com!

 

 

 

 

 

 

 

Die MTV Gifhorn Marketing GmbH ist das erste Neumitglied im neuen Jahr 2016

 

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Die Wirtschaftsvereinigung Gifhorn wächst und wächst und wächst: Als erstes Neumitglied im neuen Jahr können wir die MTV Gifhorn Marketing GmbH willkommen heißen. Vertreten wird diese durch Herrn Horst Ruschlau.

 

Wir freuen uns auf neue Kontakte und aktive Mitarbeit. Allen Mitgliedern der Wirtschaftsvereinigung Gifhorn und allen Interessierten wünschen wir zudem ein frohes und erfolgreiches neues Jahr 2016.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gifhorner Rundschau vom 11. Juni 2015

 

 

 

 

 

Allerzeitung15062015

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aller-Zeitung vom 12. Juni 2015

 

 

 

 

 

 

 

  WirtschaftsvereinigungAllerzeitung12062015

 

 

 

 

 

 

 

 

Presseartikel aus der Gifhorner Rundschau vom 24.03.2015

 

ButtingAkademie 

 

 

 

 

 

Presseartikel aus dem Isenhagener Kreisblatt vom 24.03.2015

 

 

 

 Präsentation2 01

 

Presseartikel aus der Aller-Zeitung vom 28.03.2015

 

 

 AZ vom 28.03.2015 Butting1apptx 01

Links

Banken und Versicherungen

ERGO Versicherungsgruppe

Malinowski Vermögensplanung

Versicherungscenter Torsten Heilmann

Volksbank eG Braunschweig Wolfsburg

Guido Weichsel Versicherungsmakler

SwissLife Select

Bau und Immobilien

Baugeschäft H.-H. Ernst GmbH

Baugeschäft Heiko Mennenga

Die Planschmiede 2KS

Tschritter GebäudeTechnik GmbH

Gifhorner Wohnungsbau-Genossenschaft eG

Harald Meißner, Dipl.-Ing. Architekt

Ingenieurbüro Andree Kepper

Ingenieur-Büro Koch GmbH

scharf & körner innenausbau GmbH & Co. KG

Kepper Bau GmbH

Könecke Grundbesitz oHG

PS Peters, Schulz GmbH, Baugeschäft

Schlifski Immobilien GmbH & Co. KG

Tietge + Partner Tragwerksplanung + Beratung

Kuhls Grundstücks- GmbH & Co. KG

Vermessungsbüro Jürgen Erdmann

Wauschkies Bauelemente GbR

domo.immobilien OHG

Lohmann GmbH

 

Bildung und Coaching

Berufsbildende Schulen II des Landkreises Gifhorn

Sabine Wießner

Katharina Barrenscheen

Butting Akademie Personalentwicklung
GmbH & Co. KG

Computer und Internet

LanWorxx IT-Solutions

Energieversorgung

Stadtwerke Gifhorn GmbH

Forderungsmanagement

WTH-Forderungsmanagement GbR

Gesundheit und Pflege

AOK – Die Gesundheitskasse für Niedersachsen

Bettina Harms GmbH, Ambulante Krankenpflege

DRK Kreisverband Gifhorn e.V.

Dr. med. Armin Saak

Dr. med. Klaus-Achim Ehlers

HELIOS Klinikum Gifhorn

MEDI MARKT SERVICE Nord & Ost GmbH

Handel

Gesellschaft für Münzeditionen mbH - Anlage-

gold 24.de

A.W. Schütte GmbH & Co. KG

Weritz... Blumen und mehr

Eisen-Kutzner GmbH & Co. KG

team energie – Jens Cohrs

Faber - Trends in Leder

Media Markt Gifhorn Tv-Hifi-Elektro GmbH

W. Körner GmbH, Gabelstapler und

Transportsysteme

Bauking Ostfalen GmbH

Handwerk

Elektro-Ohlhoff GmbH

Henning Elektrotechnik

Steuerungstechnik Gifhorn GmbH & Co.KG

Delle & Heinemann Garten- und
Landschaftsbau GbR

Calberlah Heizungsbau GmbH

Henke-Bedachungen

Kuhn Holzbau GmbH

WBM OSTFALEN-AUFZÜGE GMBH

Malerbetrieb Manfred Lippick

R. Mayer GmbH

Malermeister Thomas Schöne

Wiegmann GmbH

Ziebart Abbundtechnik GmbH

Metallbau Gerhard Gieseke

Sanitär & Heizungsbau Spiller & Krüger

Friseurteam Wegmeyer

MSL-office GmbH

fair-con Messebau und Messeservice GmbH

Hotel und Gastronomie

Bernsteinsee Club GmbH

Roth GmbH & Co. KG

City Hotel Gifhorn

Industrie

Continental Teves AG & Co. OHG

Ferrotec GmbH

EGGER Kunststoffe GmbH & Co. KG

RPT Rapid Prototyping Technologie GmbH

SITZ! GmbH & LK Automotive Solutions

Inteva Roof Systems Germany GmbH

Kfz

Autohaus Kühl GmbH & Co. KG

Autohaus Schlingmann GmbH

Karlolack

Stefan Pingel GmbH

SternPartner GmbH & Co. KG

Scheiben-Doktor – Die Schmidt Autoglas GmbH

Landwirtschaft

Jürgen und Henning Kuhls GbR

Medien

Madsack Medien Ostniedersachsen

GmbH & Co. KG

BZV Medienhaus GmbH

Medienhaus C. Beckers Buchdruckerei

GmbH & Co. KG

Nahrung und Genuss

Bäckerei Leifert GmbH

Privatbrauerei Wittingen GmbH

Bäckerei Hacke GmbH

Steuerberater / Rechtsanwälte

Böker, Thomas, Rechtsanwalt

Kreikenbohm & Partner

Meyer, Wendland, Ahrens-Arnold

Beraterkanzlei Michael Pehl

Rechtsanwaltskanzlei Sartor

Sühring, Sylvi, Steuerberaterin

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Wolfgang Sievert Steuerberatungsgesellschaft mbH

Unternehmenskommunikaton /
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Antje Genz, asap-media

Veranstaltungen

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AWR Veranstaltungsservice GmbH

Tennisanlage Eyßelheide

Werbung

Fitzke Werbetechnik GmbH

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SG CONCEPTS GmbH & Co. KG

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Fördernde Mitglieder:

Vereine | Verbände | Institutionen

Bundesverband mittelständische Wirtschaft e.V.

Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg

Landkreis Gifhorn

Stadt Gifhorn

UFH – Unternehmerfrauen im Handwerk e.V.

Wirtschafts-Vereinigung Salzgitter e. V.

Handels Gewerbe und Verkehrsverein
Wittingen e. V.